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Habe nun seit vielen Stunden
Meine Liebste nicht geseh'n Sie hat sich ein Buch genommen Wollte in den Garten geh'n Doch ich kann sie nirgends finden Dort, wo sie noch eben saß Liegen nun gebroch'ne Blumen Und das Buch im hohen Gras Heute zeigt sich keine Wolke Und noch weht kein kuhler Wind Liebste komm, soll es doch regnen Wenn wir zusammen sind Und nun hore ich sie singen Schon winkt sie mir zu und lacht Hat in Mohn und Margeriten Langst ein Bett fur uns gemacht |
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from Hannes Wader - Wieder Unterwegs (2009)
Ich sah heut Nacht im Traum vor mir
Ein endlos weites Feld Millionen Menschen sah ich dort Aus allen Landern der Welt Ich sah im Traum die ganze Menschheit Einig und befreit Von Folter, Hass und Volkermord Fur jetzt und alle Zeit Ich sah im Traum dies' Menschenheer Bewaffnet wie zur Schlacht In dichten Reihen aufgestellt Um einen tiefen Schacht Und auf ein Zeichen warfen sie All' ihre Waffen ab Granaten, Bomben sturzten tausend Meter tief hinab Bald war der Schacht gefullt mit Kriegs- Maschinen bis zum Rand Und Menschen aller Rassen standen Lachend Hand in Hand Wohl jeder traumt den Traum vom Frieden Und es kommt die Zeit Dann wird wie jeder Menschheitstraum Der Frieden Wirklichkeit Wohl jeder traumt den Traum vom Frieden Und es kommt die Zeit Dann wird wie jeder Menschheitstraum Der Frieden Wirklichkeit |
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from Hannes Wader - Wieder Unterwegs (2009)
Von Norden kommend, bin ich schon seit Stunden auf der Straße, fahre ohne Eile, dose vor mich hin
Bei Hannover irgendwo mach' ich eine kleine Pause, weil ich tanken muß, und weil ich hungrig bin Und dann roll' ich wieder weiter. An der Ausfahrt steh'n zwei Jungs, ich halte an und sie steigen zu mir ein Sie erzahlen dies und jenes, daß sie beide achtzehn sind und wollen noch vor Mitternacht in Frankfurt sein Beide konnen keine Arbeit kriegen, mochten gern' was lernen, sind das jahrelange Gammeln endlich leid Wollen sich mit Leuten treffen, denen es nicht anders geht, sind zum Betteln, Schlangesteh'n nicht mehr bereit So vergeht die Zeit mit Reden; bei der Abfahrt ?Sauerland“ bieg' ich ab und lass' die beiden wieder raus Diese jungen Leute lassen nicht mehr alles mit sich machen, vielleicht sieht die Zukunft so schlecht gar nicht aus! Wieder unterwegs Hab's mir selbst so ausgesucht Und auch tausend Mal verflucht Andererseits ? Man kommt viel 'rum und man sieht Was im Lande so geschieht Selbst wenn man manches nicht versteht Wie man's auch wendet und dreht Aber eins kommt doch meist dabei raus Und das ist: man lernt nie aus Glutrot geht die Sonne unter, wunderbar, doch irgendetwas ist da, was mich deprimiert und 'runterzieht Und der Grund ist bald gefunden, denn im Autoradio lauft seit Stunden so ein Disco-Schweinebeat Ich dreh' ab, gleich geht's mir besser, fange selber an zu singen aber plotzlich spuckt und stottert der Motor Kurz entschlossen fahr' ich rechts auf einem Knuppeldamm entlang, der fuhrt kerzengrade mitten durch ein Moor Die Benzinuhr leuchtet auf, ich schaffe noch funf Kilometer und dann sitz' ich fest ? weiß nicht mal, wo ich bin! Es wird dunkel und ich lausche, hore Schusse, Hundebellen: ?Das sind Jager“, denk' ich, ?vielleicht find' ich hin.“ Und ich nehme den Kanister, komme an ein Lagerfeuer, seh' mich um und hore jemand ?Wer da?“ schrei'n ? Schwarze Kutten, Knobelbecher, Messer und Gewehre seh' ich, Schaferhunde: Jager konnen das nicht sein! Hande packen mich von hinten, zerren mich brutal zum Feuer; einer, der wahrscheinlich Chef der Gruppe ist Schreit: ?Den kenne ich, den Lumpenhund, der singt undeutsche Lieder! Ein Spitzel ist er, und ein Kommunist! Fur Spione keine Gnade! Sprengkommando angetreten! Sucht das Auto, und dann jagt es in die Luft! Unsre Jungsten soll'n beweisen, dass sie echte Manner sind! Sofort abfuhr'n und erschießen, diesen Schuft!“ Und schon fuhren mich drei Knaben in den nah' geleg'nen Wald, sind bleich vor Angst; auch mir zittern die Knie Doch ich nutze die Sekunde, als mein Wagen explodiert, das ist meine letzte Chance ? jetzt oder nie! Und ich renne, renne, renne, wie noch nie in meinem Leben, hore das Geschrei, die Schusse hinter mir Dazu platzt mit einemmal ein Gewitterregen nieder. Denken kann ich nicht, nur fliehen wie ein Tier Wieder unterwegs Hab's mir selbst so ausgesucht Und auch tausend Mal verflucht Andererseits ? Man kommt viel 'rum und man sieht Was im Lande so geschieht Selbst wenn man manches nicht versteht Wie man's auch wendet und dreht Aber eins kommt doch meist dabei raus Und das ist: man lernt nie aus Und mal sturz' ich uber Wurzeln, und ersticke fast im Schlamm; Dornen reißen mir das Fleisch aus dem Gesicht Die Stiefel hab' ich langst verloren ? ich kann keinen Schritt mehr geh'n: mir gleich, ob sie mich finden, oder nicht! Und ich schlafe einfach ein, wache erst nach Stunden auf von zartem Flotenspiel im Sonnenschein Vor mir sitzt im hohen Gras ein Madchen, blast die Weidenflote, tragt ein selbstgenahtes Kleid und lachelt fein Nimmt mir dann mit spitzen Fingern den Benzinkanister ab, denn den trage ich noch immer in der Hand Ubergibt ihn ein paar Leuten, die grad' in der Nahe sind, die verbuddeln ihn funf Meter tief im Sand. Meine Angst kommt wieder hoch, und als ich schreie: ?Hilfe! Morder!“ sagt das Madchen sanft: ?Ich will, daß du verstehst: Fur uns bist du unser Bruder, und wir wollen gar nicht wissen, wer du bist, woher du kommst, wohin du gehst.“ Und sie fuhrt mich in ihr Haus, heilt mir meine wunden Fuße, kuhlt mit Krautern mein Gesicht, bringt Brot und Wein Sie bereitet mir ein Lager, hockt sich hin zu meinen Fußen, nimmt die Flote, spielt ? bald schlaf' ich wie ein Stein Fuhl' mich gut am nachsten Morgen und sie bringt mir frische Kleider, Holzsandalen und ein leinenes Gewand Als sie sieht, dass ich noch hinke, setzt sie mich auf einen Esel, druckt mir Brot und Ziegenkase in die Hand War' so gerne noch geblieben, aber ich muss weiterreiten, weil mein Puls nun einmal in einem Rhythmus schlagt Der sich mit dem stillen Leben, diesem handgewebten Frieden fern der Welt, auf die Dauer nicht vertragt Doch von wegen ?fern der Welt“: ich bin kaum hundert Schritt geritten, steh' ich schon vor einem Stacheldrahtverhau Seit heut' Nacht ist hier klammheimlich ? niemand hatte das bemerkt ? ein gewaltiges Atomkraftwerk im Bau Wieder unterwegs Hab's mir selbst so ausgesucht Und auch tausend Mal verflucht Andererseits ? Man kommt viel 'rum und man sieht Was im Lande so geschieht Selbst wenn man manches nicht versteht Wie man's auch wendet und dreht Aber eins kommt doch meist dabei raus Und das ist: man lernt nie aus Wieder hor' ich Hunde bellen, sehe Manner mit Gewehren, schlage einen großen Bogen durch den Wald Reite weiter, Stunden, Tage, unter Autobahnen durch, mach' am Ufer eines Flusses endlich halt ? Plotzlich ringsum viele Menschen, die laut beten, seufzen, singen, sich die Haare raufen, ?Halleluja!“ schrei'n: ?Seht den Mann dort auf dem Esel, das Gewand und die Sandalen! Hosianna, Freunde, das muß Jesus sein!“ Und ich fluchte in den Strom, spring' von einem Stein zum andern, und am Ufer knien die Pilger im Gebet Mussen zuseh'n, wie ich sturze, wie ihr falscher Herr und Heiland ? kaum erschienen ? wieder klaglich untergeht Gleich reißt mich die Stromung fort, meilenweit. Der Fluß wird breiter, und ich schwimme, kampfe, komme nicht an Land Links und rechts Chemiefabriken, und das Wasser schaumt und stinkt ? halb ertrunken treibe ich zum Uferrand Und am Ufer spielen Kinder; gurgelnd schreie ich um Hilfe, doch es ist, als brullt' ich gegen eine Wand Einer taucht die Finger in den giftverseuchten Fluß, leckt sich den Schaum wie Zuckerwatte von der Hand Die anderen lallen, kichern, kotzen und dass ich ans Ufer krieche, fast verrecke, merken sie nicht mehr Auch ich hab' von dem Schaum gefressen, literweise Gift geschluckt ? nackter Horror fallt uber mich her Ich sehe Kinder mit drei Kopfen, Fratzen ? grauenhafte Monster dringen auf mich ein, sind plotzlich riesengroß! Und ich kreische vor Entsetzen, reiße einem kleinen Jungen schnell sein Skateboard aus der Hand und rase los Doch bald komm' ich wieder zu mir, immer noch auf meinem Skateboard, flugelschlagend torkle ich wie ein Hahn Auf 'ner Henne, die nicht will ? und das bei Tempo 130, als Geisterfahrer auf der Autobahn Wieder unterwegs Hab's mir selbst so ausgesucht Und auch tausend Mal verflucht Andererseits ? Man kommt viel 'rum und man sieht Was im Lande so geschieht Selbst wenn man manches nicht versteht Wie man's auch wendet und dreht Aber eins kommt doch meist dabei raus Und das ist: man lernt nie aus Hore Hupen, Reifen quietschen, sehe Autos bremsen, schleudern, finde eine Ausfahrt; als ich kurz darauf Die Autobahn verlasse, und ich schaue mich kurz um, turmt sich hinter mir ein Schrottgebirge auf Der Larm wird unertraglich, auch Sirenen jaulen auf ? ?Lalulalu“ ? die Polizei ist auch schon da Doch die sollen mich nicht kriegen! Ich muss mich verstecken, tarnen, und dann seh' ich auch die Rettung schon ganz nah: Uberall am Straßenrand stehen Hunderte von Schildern, Wahlplakate einer christlichen Partei Darauf steht in großen Lettern: ?SOZIALISMUS FUHRT INS ELEND!“ und ich halte an, und greife mir gleich zwei Die hange ich mir um den Hals, rolle unter dieser Tarnung unerkannt durch Frankfurt als ein Sandwich-Mann Die Parole auf den Schildern, die zerriss'nen Klamotten: dies Kostum kommt bei den Leuten richtig an Als ich um die Ecke biege, hinterm Eschersheimer Turm, bin ich zwischen Menschenmassen eingekeilt ? Alles linke Demonstranten, und die starr'n auf meine Schilder. Nichts wie weg ? hier werden Prugel ausgeteilt! Doch ich weiß, die Linken lassen sich, bevor sie jemand schlagen, meistens erst auf Diskussionen ein Das bestatigt sich auch diesmal: sie besturmen mich mit Fragen, doch was ich erzahle glaubt mir hier kein Schwein! Kurz und gut: diese Geschichte nimmt doch noch ein gutes Ende, denn ich werde plotzlich von zwei Jungs erkannt ? Ausgerechnet von den beiden, die ich mitgenommen habe zu Beginn der Fahrt durch dies' verruckte Land Und sie geben mir zu essen, bringen mir eine Gitarre und dann tu' ich das, was ich am besten kann: Stimme kurz das Instrument ? dazu brauch' ich eine Stunde ? und schon fange ich ein Lied zu singen an Und zwar: Wieder unterwegs Hab's mir selbst so ausgesucht Und auch tausend Mal verflucht Andererseits ? Man kommt viel 'rum und man sieht Was im Lande so geschieht Selbst wenn man manches nicht versteht Wie man's auch wendet und dreht Aber eins kommt doch meist dabei raus Und das ist: man lernt nie aus |
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Summer days turning cold
Summer leaves turn to gold Summer love gone to sea Summer birds sound the cry Restless wings beat the sky In their flight from the winter's decree Empty room where she slept Near the shelf where she kept Her dreams and her fears Empty space where she lay With her head turned away As the dawn kissed the leaves with its tears The threads of our lives have become so entwined The weave of their fiber lies close 'round my mind And the wonder of her standing there by the shore Comes back to my mind as I pass by her door Empty street where we walked Empty bridge where we talked In the dusk and the rain Crimson clouds gone to gray Mourned the death of the day As the shadows went softly insane Summer leaves gone to brown Morning frost chills the town With a crystalline shroud Winter's long, icy hands Freeze the life from the land Summer's face getting lost in the crowd The threads of our lives have become so entwined The weave of their fiber lies close 'round my mind And the wonder of her standing there by the shore Comes back to my mind as I pass by her door |
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from Hannes Wader - Zehn Lieder (2009)
Wer sich allein dem Strom der Zeit
Entgegenstemmt Der unterliegt, wird von der Flut Doch fortgeschwemmt Nie traf der Larm der Welt mein Ohr So hart, so grell Die Zeit, sie jagt so blind wie nie zuvor So kalt, so schnell Mochte nur bleiben was ich bin Und wiedersteh'n Den eig'nen Weg so gut ich kann Zuende geh'n Nie traf der Larm der Welt mein Ohr So hart, so grell Die Zeit, sie jagt so blind wie nie zuvor So kalt, so schnell Weiß nicht, was vielleicht morgen schon Mit mir geschieht Ob ich noch steh', oder ob mich der Sog Hinunterzieht Nie traf der Larm der Welt mein Ohr So hart, so grell Die Zeit, sie jagt so blind wie nie zuvor So kalt, so schnell |
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from Hannes Wader - Liederbuch (2006)
Ob wir rote, gelbe Kragen
Helme oder Hute tragen Stiefel tragen oder Schuh' Oder ob wir Rocke nahen Und zu Schuhen Drahte drehen Das tut, das tut nichts dazu! Ob wir konnen prasidieren Oder mussen Akten schmieren Ohne Rast und ohne Ruh' Ob wir just Collegia lesen Oder aber binden Besen Das tut, das tut nichts dazu! Ob wir stolz zu Rosse reiten Oder ob zu Fuß wir schreiten Immer unser'm Ziele zu Ob uns Kreuze vorne schmucken Oder Kreuze hinten drucken Das tut, das tut nichts dazu! Aber ob wir Neues bauen Oder Altes nur verdauen Wie das Gras verdaut die Kuh Ob wir in der Welt was schaffen Oder nur die Welt begaffen Das tut, das tut was dazu! Ob wir rustig und geschaftig Wo es gilt zu wirken kraftig Immer tapfer greifen zu Oder ob wir schlafrig denken: ?Gott wird's schon im Schlafe schenken.“ Das tut, das tut was dazu! Drum ihr Burger, drum ihr Bruder Alle eines Bundes Glieder Was auch jeder von uns tu' Alle, die dies Lied gesungen So die Alten, wie die Jungen Tun wir, tun wir was dazu! Alle, die dies Lied gesungen So die Alten, wie die Jungen Tun wir, tun wir was dazu! |
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from Hannes Wader - Liederbuch (2006)
Wacht auf, Verdammte dieser Erde
Die stets man noch zum Hungern zwingt! Das Recht wie Glut im Kraterherde Nun mit Macht zum Durchbruch dringt Reinen Tisch macht mit den Bedrangern! Heer der Sklaven, wache auf! Ein Nichts zu sein, tragt es nicht langer Alles zu werden, stromt zuhauf! Volker, hort die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale Erkampft das Menschenrecht! Es rettet uns kein hoh’res Wesen Kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun Uns aus dem Elend zu erlosen Konnen wir nur selber tun! Leeres Wort: des Armen Rechte! Leeres Wort: des Reichen Pflicht! Unmundig nennt man uns und Knechte Duldet die Schmach nun langer nicht! Volker, hort die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale Erkampft das Menschenrecht! In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute Wir sind die starkste der Partei'n Die Mußigganger schiebt beiseite! Diese Welt muss unser sein! Unser Blut sei nicht mehr der Raben Und der nacht’gen Geier Fraß! Erst wenn wir sie vertrieben haben Dann scheint die Sonn’ ohn Unterlass! Volker, hort die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale Erkampft das Menschenrecht! Volker, hort die Signale! Auf zum letzten Gefecht Die Internationale Erkampft das Menschenrecht |
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from Hannes Wader - Liederbuch (2006)
Wohin auch das Auge blicket
Moor und Heide nur ringsum Vogelsang uns nicht erquicket Eichen stehen kahl und krumm Wir sind die Moorsoldaten Und ziehen mit dem Spaten Ins Moor Wir sind die Moorsoldaten Und ziehen mit dem Spaten Ins Moor Hier in dieser oden Heide Ist das Lager aufgebaut Wo wir frei von jeder Freude Hinter Stacheldraht verstaut Wir sind die Moorsoldaten Und ziehen mit dem Spaten Ins Moor Wir sind die Moorsoldaten Und ziehen mit dem Spaten Ins Moor Morgens ziehen die Kolonnen Durch das Moor zur Arbeit hin Graben bei dem Brand der Sonne Doch zur Heimat steht der Sinn Wir sind die Moorsoldaten Und ziehen mit dem Spaten Ins Moor Wir sind die Moorsoldaten Und ziehen mit dem Spaten Ins Moor Auf und nieder geh'n die Posten Keiner, keiner kann hindurch! Flucht wird nur das Leben kosten Vierfach ist umzaunt die Burg Wir sind die Moorsoldaten Und ziehen mit dem Spaten Ins Moor Wir sind die Moorsoldaten Und ziehen mit dem Spaten Ins Moor Doch fur uns gibt es kein Klagen Ewig kann nicht Winter sein! Einmal werden froh wir sagen Heimat du bist wieder mein! Dann zieh'n die Moorsoldaten Nie mehr mit dem Spaten Ins Moor Dann zieh'n die Moorsoldaten Nie mehr mit dem Spaten Ins Moor |
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| from Hannes Wader - Liederbuch (2006) | |||||
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from Hannes Wader - Liederbuch (2006)
Ich kam von Frankfurt nach Berlin
Drei Koffer voll mit Kokain Cocaine, all around my brain Hallo Taxi, schnell zum Ku'damm, Ecke Tauentzien Meine Frau und meine Kinder schrei'n nach Kokain Cocaine, all around my brain Hm, hm, hm, hey! Oh Mama, komm schnell her Halt mich fest, ich kann nicht mehr Cocaine, all around my brain Meine Frau heisst Evelyn Ich weiss nicht, liebt sie mich oder mehr mein Kokain Cocaine, all around my brain ?Liebster“, sagt sie, ?Rate mal, was kitzelt so schon In der Nase, schmeckt nach Scheisse, wirkt wie Arsen?“ Cocaine, all around my brain Hm, hm, hm, hey! Oh Mama, komm schnell her Halt mich fest, ich kann nicht mehr Cocaine, all around my brain Mein Sohn ist zwolf und ewig angetornt Ich verbiet' es ihm, damit er endlich laufen lernt Cocaine, all around my brain Seit gestern weiss er endlich, wer ich bin Wenn er mich sieht, dann ruft er: ?Pappa, hattu Kokain?“ Cocaine, all around my brain Hm, hm, hm, hey! Oh Mama, komm schnell her Halt mich fest, ich kann nicht mehr Cocaine, all around my brain Meine kleine Tochter ist jetzt grad' Auf 'nem Trip, den sie letztes Jahr schon eingepfiffen hat Cocaine, all around my brain Sie sieht aus, als war' sie dreissig Und sie macht auf zwanzig, dabei ist sie acht Cocaine, all around my brain Hm, hm, hm, hey! Oh Mama, komm schnell her Halt mich fest, ich kann nicht mehr Cocaine, all around my brain Meine Tante dealt seit einem Jahr Seitdem geht sie uber Leichen, fahrt 'nen Jaguar Cocaine, all around my brain Immer wenn sie kommt, bringt sie ein Stuckchen Shit In der Radkappe fur die Kinder mit Cocaine, all around my brain Hm, hm, hm, hey! Oh Mama, komm schnell her Halt mich fest, ich kann nicht mehr Cocaine, all around my brain Mein Onkel kam vom Alkohol zum Kokain Jetzt will er sich das Kokain mit Schnaps entzieh'n Cocaine, all around my brain Seit gestern liegt er im Delirium Ab morgen steigt er wieder auf die Droge um Cocaine, all around my brain Hm, hm, hm, hey! Oh Mama, komm schnell her Halt mich fest, ich kann nicht mehr Cocaine, all around my brain Opa hat den Gilb, wartet auf den Tod Freut sich auf Jimi Hendrix und den lieben Gott Cocaine, all around my brain Oma geht es augenblicklich auch nicht gut Seit ihrem letzten Flash spuckt sie nur noch Blut Cocaine, all around my brain Ich merke schon, dass ich jetzt aufhor'n muss Oh Mama, Mama, Mama, komm mach mir 'nen Schuss Mit Morphium und Heroin Opium und Rosimon Oder gib mir Lysergsaurediathylamid Mescalin und Nepalshit La, la, la . . . |
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| from Hannes Wader - Liederbuch (2006) | |||||
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from Hannes Wader - Liederbuch (2006)
Sag, wie lange haben dein Fuße die nackte Erde schon nicht mehr beruhrt
Haben Jahr und Tag nur Totenstarren, Beton und Asphalt unter sich gespurt Nun grabst du endlich wieder deine Zehen, so tief du kannst, in kuhlen nassen Sand Die See fullt deine Spuren mit ihrem Wasser und glattet vor und hinter dir den Strand Und schon morgen sollen alle sieben Meere aus denen einmal alles Leben kam Auch anderen die schlecht verheilten Wunden von Stiefeltritten, Schlagen, allem Gram Aus den Gesichtern waschen und ertranken, was Gestern noch all ihre Krafte nahm Wie lange hast du schon in Vollmondnachten, bei Sturmflut in die Brandung brullen woll'n Wie Sanger alter Zeit mit ihren Stimmen den Sturm herausgefordert haben soll'n Nun wurgen dich die Boen und stoßen dir deinen Schrei tief in den Hals zuruck Und reißen ihn dir wieder aus dem Rachen, zerfetzen ihn im nachsten Augenblick Und schon morgen soll ein großer Sturm aufkommen und auch and're wagen es herauszuschrei'n Was sie beleidigt, alle Furcht vergessend und keinem bricht der Sturm das Zungenbein Doch ihre Schreie packt er und die werden dann uberall im Land zu horen sein Doch ihre Schreie packt er und die werden dann uberall im Land zu horen sein |
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from Hannes Wader - Liederbuch (2006)
Ich sah heut Nacht im Traum vor mir
Ein endlos weites Feld Millionen Menschen sah ich dort Aus allen Landern der Welt Ich sah im Traum die ganze Menschheit Einig und befreit Von Folter, Hass und Volkermord Fur jetzt und alle Zeit Ich sah im Traum dies' Menschenheer Bewaffnet wie zur Schlacht In dichten Reihen aufgestellt Um einen tiefen Schacht Und auf ein Zeichen warfen sie All' ihre Waffen ab Granaten, Bomben sturzten tausend Meter tief hinab Bald war der Schacht gefullt mit Kriegs- Maschinen bis zum Rand Und Menschen aller Rassen standen Lachend Hand in Hand Wohl jeder traumt den Traum vom Frieden Und es kommt die Zeit Dann wird wie jeder Menschheitstraum Der Frieden Wirklichkeit Wohl jeder traumt den Traum vom Frieden Und es kommt die Zeit Dann wird wie jeder Menschheitstraum Der Frieden Wirklichkeit |
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from Hannes Wader - Liederbuch (2006)
Einmal kam sie auf ein Glas Wein
Zu mir herein, zu mir herein Sie schaute sich um, spuckte kraftig in die Hande Und brachte Ordnung in meine vier Wande! Alle Sofakissen hatte sie geschickt Und sauber in der Mitte geknickt! Ich weiß, so ein Madchen ist eigentlich Viel zu schade fur mich Viel zu schade fur mich! Dann stand sie und wischte, auf der Fensterbank Alle Scheiben blank, alle Scheiben blank! Soviel Fleiß ist Gabe, nicht anerzogen Und statt der Muttermilch eingesogen! Endlich war alles sauber und geputzt ? Nur hatte sie ihr neues Kleidchen beschmutzt! Ich weiß, so ein Madchen ist eigentlich Viel zu schade fur mich Viel zu schade fur mich! Sie hangte das Kleidchen mit den Flecken drin Zum trocknen hin, zum trocknen hin Da sah ich, dass sie selbstgestrickte Hosen trug Geraumig und warm, zum Schutz gegen Zug! Die konnte sie, wenn sie wollte, von den Knien Bequem bis unter die Achseln zieh'n! Ich weiß, so ein Madchen ist eigentlich Viel zu schade fur mich Viel zu schade fur mich! Sie hatte ihre Zahnburste mitgebracht Und blieb uber Nacht, und blieb uber Nacht Sie weinte, weil ich sagte, dass sie Ruhe geben sollte Als sie ein paar Kunststuckchen vorfuhren wollte Einem Buch “Gluck zu zweit” ? oder so ? entnommen ? An jedem Bahnhof kann man es bekommen! Ich weiß, so ein Madchen ist eigentlich Viel zu schade fur mich Viel zu schade fur mich! Ich sagte ihr, dass sie nichts zu weinen hatte In meinem Bette, in meinem Bette! ?Warte bis morgen, dann triffst du hier Einen Freund von mir, der ist netter zu dir!“ ? Jetzt wohnt sie bei ihm, hat ihm langst geschickt Die Nummes seines Autos auf ein Kissen gestickt! Ich weiß, dieses ein Madchen war eigentlich Viel zu schade fur mich Viel zu schade fur mich! |
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from Hannes Wader - Liederbuch (2006)
Wie schon bluht uns der Maien
Der Sommer fahrt dahin Mir ist ein schones Jungfraulein Gefallen in meinen Sinn Bei ihr da war' mir wohl Wenn ich nur an sie denke ? Mein Herz ist freudevoll! Bei ihr, da war' ich gerne Bei ihr, da war' mir wohl Sie ist mein Morgensterne Strahlt mir ins Herz so voll Sie hat ein' roten Mund Tat ich sie darauf kussen ? Mein Herz wurd' mir gesund! Wollt Gott, ich fande im Garten Drei Rosen an einem Zweig Ich wollte auf sie warten ? Ein Zeichen war mir's gleich Das Morgenrot ist weit Es streut schon seine Rosen ? Ade, du schone Maid! |
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Kirschbaume bluhen im Januar
und milde Winde wehn seit Neujahr wie viele Winter wollte ich schon mit Dir einen Schneemann bauen, mein Sohn? mit Deinem Schlitten seh ich Dich nun im Regen stehn hast im Leben noch nie Schnee gesehn Habe selbst fast vergessen, was Eisblumen sind die ich an die Schreiben hauchte als Kind habe seitdem nur immer durch Fenster geschaut die niemals beschlagen, ob es friert oder taut dass alles Neue das Alte verdrangt hab ich immer gewusst und doch spure ich auch den Verlust Sommer und Winter, der Tag und die Nacht der Wind und der Regen, von Menschen gemacht es scheint sich die Erde wie im Fieber zu drehn Eisberge schmelzen, neue Wusten entstehn fur meine Kinder wunschte ich mir schon eien warmere Welt hab sie mir nur nicht so vorgestellt |
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from Hannes Wader - Nie Mehr ZurüCk (2006)
Wie alle Menschen nackt geboren
was besser hieße ausgesetzt bin ich bis heute nackt geblieben ungeschutzt und oft verletzt Ein Krebs bin ich und zwar von jener Art, die ihre Bloße meist in Schneckenhausern, leeren Muscheln versteckt, doch selber gerne beißt Hab mich, weil ich nicht kriechen wollte quer und seitwarts fortbewegt und so die mir bemessne Strecke mehr als halb zuruckgelegt Dieser muhevolle Krebsgang farbt mir Bart und Schlafen grau tappte in so manche Falle wurde erst durch Prugel schlau Leichtglaubig bin ich oft gewesen bin Phantomen nachgerannt habe Freunde, die mich liebten oft als solche nicht erkannt Die bitte ich jetzt um Vergebung ich sehe meine Fehler ein doch wenn sie nicht vergessen wollen muss ich mir eben selbst verzeihn |
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from Hannes Wader - Nie Mehr ZurüCk (2006)
Bin mal mutig, mal feige, mal dumm und mal weise
Und zahle dafur meinen Preis Die Strategen und Denker unterrichteter Kreise Wissen auch nicht viel mehr als ich weiß All die nuchternen Rechner, die coolen Gewinner Die Durchblicker, kommen und geh'n Und ich werde wohl wieder auf Seiten der Spinner Der Narren und Traumtanzer steh'n Manche sagen, die Menschheit ist langst auf dem Wege Fur immer zu Grunde zu geh'n Drehen heut' schon die Fakten, erbringen Belege Fur die Greuel, die morgen gescheh'n All die nuchternen Rechner, die coolen Gewinner Die Durchblicker, kommen und geh'n Und ich werde wohl wieder auf Seiten der Spinner Der Narren und Traumtanzer steh'n Wer hat Recht, wer hat Unrecht? Wer ist Opfer, wer Tater? Glucklich, wer das beantworten kann Und wenn wir es wissen, nicht jetzt, eher spater Dann kommt's vielleicht nicht mehr drauf an All die nuchternen Rechner, die coolen Gewinner Die Durchblicker, kommen und geh'n Und ich werde wohl wieder auf Seiten der Spinner Der Narren und Traumtanzer steh'n All die nuchternen Rechner, die coolen Gewinner Die Durchblicker, kommen und geh'n Und ich werde wohl wieder auf Seiten der Spinner Der Narren und Traumtanzer steh'n Bin mal mutig, mal feige, mal dumm und mal weise Und zahle dafur meinen Preis Die Strategen und Denker unterrichteter Kreise Wissen auch nicht viel mehr als ich weiß All die nuchternen Rechner, die coolen Gewinner Die Durchblicker, kommen und geh'n Und ich werde wohl wieder auf Seiten der Spinner Der Narren und Traumtanzer steh'n All die nuchternen Rechner, die coolen Gewinner Die Durchblicker, kommen und geh'n Und ich werde wohl wieder auf Seiten der Spinner Der Narren und Traumtanzer steh'n |
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from Hannes Wader - Bis Jetzt/Live (2006)
Es wird Abend, siehst du auch die alten Weiden dort am Fluss?
Komm, in ihrem Schatten kuhlst du deinen muden Fuß Wie die Weiden ihre Zweige, sieh, wie dicht sie sind und schwer Fur die Nacht sind wir geborgen Unsre Angste vor dem Morgen Tragt der Strom bis in das Meer Und es kammt ein sanfter Wind das grune Haar der Trauerweiden Horst du auch die Stimme, dieses Raunen uberm Fluss? Lauschen will ich, nur nicht fragen: Was wird aus uns beiden? Weil ich weiß, dass ich mich vor der Antwort furchten muss Diese Glut am Horizont, und die Luft, die brandig riecht Truber Dunst vom ander'n Ufer, der zu uns heruberkriecht Lass uns ruhig warten, spater, wenn der Wind sich dreht Wirst du, so wie ich, erkennen Dass nur Stoppelfelder brennen Und nur die Sonne untergeht Und es kammt ein sanfter Wind das grune Haar der Trauerweiden Horst du auch die Stimme, dieses Raunen uberm Fluss? Lauschen will ich, nur nicht fragen: Was wird aus uns beiden? Weil ich weiß, dass ich mich vor der Antwort furchten muss Nahes Rufen, Hundebellen, und jetzt fallt ein Schuss ? Mein Knie, es schmerzt, es fallen rote Tropfen in den Fluss Nein, noch fließt kein Blut, der Krampf lost sich in meinem Bein In den Ufersand geflossen Ungeschickt von mir vergossen Ist nur der Rest von unserm Wein Und es kammt ein sanfter Wind das grune Haar der Trauerweiden Horst du auch die Stimme, dieses Raunen uberm Fluss? Lauschen will ich, nur nicht fragen: Was wird aus uns beiden? Weil ich weiß, dass ich mich vor der Antwort furchten muss Kennst du das Lied von jenem Weisen, der am Wasser saß Nach Jahr und Tag die Namen seiner Feinde fast vergaß Und sie am Ende tot im Strom vorubertreiben sah? Aber nein, wir sind nicht weise Unsre Feinde ? sprich jetzt leise! ? Leben, und sie sind ganz nah! Und es kammt ein sanfter Wind das grune Haar der Trauerweiden Horst du auch die Stimme, dieses Raunen uberm Fluss? Lauschen will ich, nur nicht fragen: Was wird aus uns beiden? Weil ich weiß, dass ich mich vor der Antwort furchten muss |
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from Hannes Wader - Bis Jetzt/Live (2006)
Ich kam mit einem kleinen Strauß
Ins Haus der Schonen Ins Haus der Schonen Fand alle Kristalle gefullt mit Nelken So eitel, als brauchten sie nie zu welken Geschnitten im Garten des Reichen Im Garten des Reichen! Kein Platz fur die Blumen eines Armen Die nur nach Jugend duften! Kein Platz fur die Blumen eines Armen Die nur nach Jugend duften! Ich kam mit einem kleinen Ring Ins Haus der Schonen Ins Haus der Schonen Fand ihre Glieder in Gold gefasst Von schlaffen Handen ihr angepasst Aus den Schatzen des Reichen Den Schatzen des Reichen! Kein Platz fur den kleinen Ring eines Armen Auf dem seine Jugend funkelt! Kein Platz fur den kleinen Ring eines Armen Auf dem seine Jugend funkelt! Ich kam mit einer kleinen Hoffnung Ins Haus der Schonen Ins Haus der Schonen Fand sie in Schleier und Myrthen gehullt ? Man gab mir ein Glas, mit Wein gefullt ? Die Hochzeit des Reichen Die Hochzeit des Reichen! Kein Platz fur die kleine Hoffnung des Armen Der nichts hat als seine Jugend! Kein Platz fur die kleine Hoffnung des Armen Der nichts hat als seine Jugend! Als ich mit leeren Handen kam Ins Haus der Schonen Ins Haus der Schonen Fand ich sie getaucht in Reichtum und Glanz ? Der Reiche ging bei hochster Instanz Um ein klein wenig Jugend zu bitten Um Jugend zu bitten! Hier ist ein Platz fur die Gabe des Armen Vom Uberfluss seiner Jugend! Hier ist ein Platz fur die Gabe des Armen Vom Uberfluss seiner Jugend! |
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from Hannes Wader - Bis Jetzt/Live (2006)
Fruher lief hier einer rum, es ist schon ziemlich lange her
Einer, der sich Charley nannte, viele wissen's gar nicht mehr Ein paar And're, ich bin sicher, die erinnern sich noch gut An seine Hinterhaltigkeit und ihre Angst vor seiner Wut Manchmal blieb er ein paar Wochen, mal verschwand er fur ein Jahr Salz und Sonne in der Haut und mit ausgeblich'nem Haar War er plotzlich, stark wie immer, nach 'ner Weile wieder hier Fur uns Jungs war er der Konig, fur die Alten mehr ein Tier Alle haben es bemerkt, wie gut sein Blumenhemd ihm stand Mit Lochern drin, ganz heimlich mit 'ner Kippe reingebrannt Was aussah, dass fast jeder sie fur Einschusslocher hielt Und der Sohn vom Apotheker hat sofort danach geschielt Er kaufte Charleys Hemd zu einem unverschamten Preis Trug es schmutzig, wie es war, mitsamt den Lochern und dem Schweiß Sicher hat er fest geglaubt, er brauche es nur anzuzieh'n Und Charleys Kraft und Schonheit ubertrugen sich auf ihn Viele Madchen rissen wegen Charley von zu Hause aus Er nahm das als selbstverstandlich, machte sich nicht viel daraus Doch nicht nur besonders wilde, freche Madchen wollten ihn Sogar brave, graue Mause wurden scharf, wo er erschien Eine sah ich, wie sie mehrmals dicht an ihm voruberlief Jedes Mal bei seinem Blick die Schenkel fest zusammenkniff Spater tat, als sei er Luft fur sie, weil sie ihn nie bekam Und sich irgendeinen Ander'n, den sie kriegen konnte, nahm Dieses Madchen, was liegt naher, nahm sich ausgerechnet den Der die Apotheke erbte, neulich hab' ich ihn geseh'n Er sah anders aus als fruher, als ihm immer, wo er ging Charleys Fetzenhemd an seinem schlotternden Gerippe hing Heute knicken seine Beine, ahnlich wie bei einem Schwein Unter dem Gewicht der Huften, mehr und mehr nach innen ein Und die Kinder auf der Straße woll'n ihn nackig sehn und gern Seine Knie, wenn er geht, aneinanderklatschen hor'n Horst du, Charley, was mir dieser Mensch berichtet hat! Du warst jetzt auch schon so wie er, so sauber, sanft und satt Auch dein Name war' jetzt anders, nicht mehr Charley, sondern Karl Und Alles liefe, wie es sein soll, ruhig und normal Weißt du, Charley, was du tust, geht mich schon lange nichts mehr an Nur schade, dass so einer sich mit dir vergleichen kann Einer der, obwohl er wollte, nie wie du gewesen ist Soll nicht sagen durfen, dass du so wie er geworden bist |
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| from Hannes Wader - Bis Jetzt/Live (2006) | |||||





