| Disc 1 | ||||||
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Bin auf meinem Weg
Schon so lang' Zerschlagen und trag' Schon so lang' Bin mude und leer Will nach Suden ans Meer Bin auf meinem Weg Ohne Wiederkehr Schon so lang' Seh' die Kriege, die Not Schon so lang' Ruinen und Tod Schon so lang' Seh' die Tranen, die Wut Seh' die Wunden das Blut Erwurgt und verfault Was stark war und gut Schon so lang' Seh' die Welt oft im Traum Schon so lang' Als Pilzwolkenbaum Schon so lang' Euch, ihr Herren der Welt Eure Lugen, den Mord An Millionen, die glauben An euer Wort Schon zu lang' Nicht nur Greuel gescheh'n Schon so lang' Hab' die Liebe geseh'n Schon so lang' Seh' die Hoffung, den Mut Seh' den Glauben, die Glut Und was sich in Gesichtern Von Kindern tut Schon so lang' Bin auf meinem Weg Schon so lang' Zerschlagen und trag' Schon so lang' Bin mude und leer Will nach Suden ans Meer Bin auf meinem Weg Ohne Wiederkehr Schon so lang' |
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| 3. |
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Es ist ein Schnee gefallen
Und fiel noch aus der Zeit Man wirft uns mit den Ballen Manch' Weg ist uns verschneit Manch' Weg ist uns verschneit Die Kalte und das Schweigen Ringsum ist viel zu alt Macht Mutigen und Feigen Das Herz, die Hande kalt Das Herz, die Hande kalt Ich lege meine Hande Auf deinen warmen Bauch Und traume von dem Ende Und von dem Anfang auch Und von dem Anfang auch Ich hor' die Wolfe heulen Und mir ist nicht sehr warm Komm, salbe mir die Beulen Und nimm mich in den Arm Und nimm mich in den Arm Und sing die alte Weise Dass bald der Fruhling naht Und unterm Schnee und Eise Schon grunt die neue Saat Schon grunt die neue Saat Dann wollen wir uns walzen Nach einem heißen Bad Im Schnee, und der wird schmelzen Weil er zu schmelzen hat Weil er zu schmelzen hat |
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| 4. |
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Ich sah heut Nacht im Traum vor mir
Ein endlos weites Feld Millionen Menschen sah ich dort Aus allen Landern der Welt Ich sah im Traum die ganze Menschheit Einig und befreit Von Folter, Hass und Volkermord Fur jetzt und alle Zeit Ich sah im Traum dies' Menschenheer Bewaffnet wie zur Schlacht In dichten Reihen aufgestellt Um einen tiefen Schacht Und auf ein Zeichen warfen sie All' ihre Waffen ab Granaten, Bomben sturzten tausend Meter tief hinab Bald war der Schacht gefullt mit Kriegs- Maschinen bis zum Rand Und Menschen aller Rassen standen Lachend Hand in Hand Wohl jeder traumt den Traum vom Frieden Und es kommt die Zeit Dann wird wie jeder Menschheitstraum Der Frieden Wirklichkeit Wohl jeder traumt den Traum vom Frieden Und es kommt die Zeit Dann wird wie jeder Menschheitstraum Der Frieden Wirklichkeit |
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| 5. |
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Sag, bist du bereit
Dich mit aller Kraft zu wehren Sie bekampfen, zu besteh'n? Du hast Mut genug Willst du unsern langen schweren Weg Gemeinsam mit uns geh'n? Oder willst du deine Kraft verschwenden Im Alleingang gegen eine ganze Welt Um zum Schluss in traurigen Legenden Darzusteh'n als gescheiterter Held? Leben einzeln und frei Wie ein Baum und dabei Bruderlich wie ein Wald Diese Sehnsucht ist alt Sie gibt uns Halt In unserem Kampf Gegen die Dummheit, den Hass, die Gewalt Wir Gefahrten im Zorn Wir Gefahrten im Streit Mit uns kampft die Vernunft und die Zeit Sag, bist du bereit Dich mit aller Kraft zu wehren Sie bekampfen, zu bestehn? Du hast Mut genug Willst du unsern langen schweren Weg Gemeinsam mit uns geh'n? Willst du mit uns gehen dem Sieg entgegen? Komm, wir haben keine Zeit uns auszuruh'n Nichts wird sich von selbst nach vorn bewegen Darum zahlt auch nur das, was wir tun Leben einzeln und frei Wie ein Baum und dabei Bruderlich wie ein Wald Diese Sehnsucht ist alt Sie gibt uns Halt In unserem Kampf Gegen die Dummheit, den Hass, die Gewalt Wir Gefahrten im Zorn Wir Gefahrten im Streit Mit uns kampft die Vernunft und die Zeit La, la, la, la, la . . . Leben einzeln und frei Wie ein Baum und dabei Bruderlich wie ein Wald Diese Sehnsucht ist alt Sie gibt uns Halt In unserem Kampf Gegen die Dummheit, den Hass, die Gewalt Wir Gefahrten im Zorn Wir Gefahrten im Streit Mit uns kampft die Vernunft und die Zeit |
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| 6. |
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Weit in der Champagne im Mittsommergrun
Dort wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen bluh'n Da flustern die Graser und wiegen sich leicht Im Wind, der sanft uber das Graberfeld streicht Auf deinem Kreuz finde ich toter Soldat Deinen Namen nicht, nur Ziffern und jemand hat Die Zahl neunzehnhundertundsechzehn gemalt Und du warst nicht einmal neunzehn Jahre alt Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen So wie sie es mit uns heute immer noch tun Und du hast ihnen alles gegeben: Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben Hast du, toter Soldat, mal ein Madchen geliebt? Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt Konnen Zartlichkeit und Vertrauen gedei'n Warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein Vielleicht dachtest du Dir, ich falle schon bald Nehme mir mein Vergnugen, wie es kommt, mit Gewalt Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann Vor dir selber geschamt und es doch nie getan Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen So wie sie es mit uns heute immer noch tun Und du hast ihnen alles gegeben: Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben Soldat, gingst du glaubig und gern in des Tod? Oder hast zu verzweifelt, verbittert, verroht Deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluß? Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuß? Oder hat ein Geschoß Dir die Glieder zerfetzt Hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt Bist Du auf Deinen Beinstumpfen weitergerannt Und dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand? Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen So wie sie es mit uns heute immer noch tun Und du hast ihnen alles gegeben: Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben Es blieb nur das Kreuz als die einzige Spur Von deinem Leben, doch hor' meinen Schwur Fur den Frieden zu kampfen und wachsam zu sein: Fallt die Menschheit noch einmal auf Lugen herein Dann kann es gescheh'n, daß bald niemand mehr lebt Miemand, der die Milliarden von Toten begrabt Doch finden sich mehr und mehr Menschen bereit Diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit |
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| 7. |
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Ich bin ein Rohr im Wind
Bind dich nicht an an mich! Ich bin ein Rohr im Wind Bind dich nicht an an mich! Ich bin kein Halt, mein Kind Ich bin kein Halt, mein Kind Fur dein Boot und dich Ich bin ein Rohr im Wind Bind dich nicht an an mich! Ich bin ein Rohr im Wind Bind dich nicht an an mich! Ich bin kein Halt, mein Kind Ich bin kein Halt, mein Kind Fur dein Boot und dich Ich bin ein Rohr im Wind Bind dich nicht an an an mich! Ich bin ein Rohr im Wind Bind nicht an mich dein Boot! Es war' fur dich, mein Kind Es war' fur dich, mein Kind Es war' fur dich, mein Kind Und fur mich der Tod! |
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| 8. |
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| 9. |
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